RZH erhält "Prädikat behindertenfreundlich" des Landschaftverbandes Rheinland
Vorbildliches Engagement bei der Beschäftigung behinderter Menschen
Am 21. September 2009 hat die RZH GmbH in Wesel das „Prädikat behindertenfreundlich“ des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) erhalten. Mit dieser Auszeichnung ehrt der LVR das vorbildliche Engagement des mittelständischen Dienstleisters im Gesundheitswesen bei der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung.
Knapp neun Prozent der rd. 200 Beschäftigten am Standort Wesel sind schwerbehindert. Damit übertrifft das Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebene Beschäftigungsquote von fünf Prozent deutlich. Auch bei der Ausbildung engagiert sich das RZH Rechenzentrum für Heilberufe. Angestrebt wird dabei, mindestens einen Ausbildungsplatz an einen jungen Menschen mit Behinderung zu vergeben. Bei der Erweitung des Firmengebäudes im Jahr 2008 wurde auf Barrierefreiheit geachtet.
„Das Kerngeschäft des Rechenzentrums ist die Abrechnung. Alles dreht sich um Zahlen. Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Effizienz – diese Dinge leistet das RZH für seine Kunden und das verbindet sich gut mit seinem Engagement, Menschen mit Behinderung eine Chance im Beruf zu geben“, erklärte Ursula Schiefer, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, bei der Preisverleihung. Das Weseler Unternehmen sei „ein Vorbild für andere Arbeitgeber; sein Beispiel wolle der LVR mit der Auszeichnung zur Nachahmung empfehlen“, führte Frau Ursula Schiefer weiter aus.
Christian Kuzmicki, Geschäftsführer des RZH Rechenzentrum für Heilberufe, bedankt sich für die Auszeichnung des LVR. Sie sei gleichzeitig Anerkennung und Ansporn, den Weg weiter zu gehen: „Nicht zuletzt durch unsere Kunden – Medizintechniker, Sanitätshäuser und Therapeuten – wissen wir, wie wichtig Arbeit für behinderte Menschen ist“.
Um gute Beispiele behindertenfreundlicher Personalpolitik öffentlich zu machen und für die Beschäftigung von Frauen und Männern mit Handicap zu werben, vergibt der LVR seit 1998 jährlich die Auszeichnung „Prädikat behindertenfreundlich“. Die Vorschläge für mögliche Preisträger kommen aus den Kommunen und Kreisen im Rheinland. Eine unabhängige Kommission wählt unter allen vorgeschlagenen Arbeitgebern jährlich fünf Preisträger aus.


